Kategorie: Allgemein

  • Stell dir vor: ein Platz, Kunstwerke, ein Sommertag, Menschen, Generationen. Alles wird eins.

    Samstag, 9. Mai 2026. Der John-Lennon-Platz im Marienviertel – und er strahlt. Weil die Sonne es tut und weil die Menschen, die hier zusammenkommen, es auch tun.

    Ein Kleinkind stakst auf seinen ersten Schritten über den Platz. Vier Frauen sitzen auf einer Bank in der Abendsonne, und die Stahlskulptur „Tänzerin Nr. 4″ von Jörg Mazur reckt hinter ihnen die Arme und tänzelt befreit himmelwärts. Von Jörg ist ja u.a. auch der Elefant Tuffi, der zwischen Bahnhof und alter Zinkfabrik Altenberg über der Straße schwebt – scheinbar lösgelöst von aller Schwere wie die Stimmung hier auf dem Platz.

    Irgendwo spielen Kinder „4 Gewinnt“. Irgendwo steht ein Pärchen mit Pommes und lächelt in die Kamera. Ein buntes, entspanntes Treiben.

    Der Förderverein Marienviertel e.V. hatte geladen. Und gekommen sind viele – Bewohner:innen aller Altersklassen und freundliche Freund:innen des Viertels von da und dort. Manche kennen sich schon, manche lernen sich kennen. Beides ist prima.

    Hallo Menschen! Hallo John!

    Am frühen Nachmittag steht der Oberhausener Künstler Jan Arlt weiß gewandet vor der großen weißen Garagenwand am Platz und verwandelt sie in eine besondere Leinwand. Feierliche Enthüllung seines Werkes: das Konterfei von John Lennon, schwarz auf weiß, groß und klar. Darunter ein einziges Wort – das wie ein Credo des Marienviertels ist: Imagine.

    Wer das Marienviertel kennt, kennt auch das Konterfei von Christoph Schlingensief am Bunker gegenüber des Ebertbades. Das hat der Jan auch gemacht. Jetzt hat er den John-Lennon-Platz mit einem Gesicht versehen, das auf den Platz schaut und alles beobachtet.

    Jetzt die Träume und Ideen

    Kaum ist das Tuch sozusagen gefallen, stehen die ersten kleinen – und nicht mehr ganz so kleinen – Hände an der Wand. Regenbögen. Blumen. Träume, die mit dem Pinsel Gestalt annehmen. Und mittendrin: „die Erde – Frieden für alle.“ Ein Kind hockt ganz unten und malt, was es sich so vorstellt. Teenager malen konzentriert ihre eigene Ecke voll. Eine Frau hockt daneben und verewigt ihre Idee. Und John Lennon schaut von links die Betrachter:innen an. Als wolle er sagen: Stell dir auch was vor! Etwas Gutes! Dann kann’s gelingen!

    Am Ende des Tages ist die Wand ein einziges buntes Panorama der Gedanken dieses Viertels.

    Was sonst noch alles war

    Urban Arts – die Tanzsparte des Theaters Oberhausen – hat den Platz übernommen. Zwischen Boulebahn und Bäumen, auf dem rotbraunen Tartanbelag, mit dem Kirchturm der Marienkirche im Hintergrund: Tänzer:innen, die mitreißen, überraschen, begeistern – präzise und frei zugleich. Das Publikum hat genau hingeschaut. An so etwas geht man nicht vorbei. So etwas nimmt einen mit auf eine Reise.

    Mittendrin Pantomime Adrian mit seiner stillen Kunst. Dann noch der Mojo-Truck des CVJM mit Basketball und Spielangeboten. Das Theater Oberhausen mit Basteleien. Ein geführter Bummel durch den Park für alle, die mal genauer hinschauen wollten. Die Pflanzentauschbörse, viele gute Gespräche und Dinge die man nicht erfahren hätte, wenn man nicht dabei gewesen wäre.

    Gegessen, getrunken, gelacht

    Crêpes & Kaffee aus dem mint-farbenen Wagen. Pommes und Currywurst mit Ketchup-Grinsen. Ein Büfett, das von fleißigen Händen kam und Stück für Stück in Mündern verschwand, erfrischende Getränke und einladende Bänke im goldenen Abendlicht.

    Gegen 20 Uhr beginnt der Abbau. Und wieder einmal ist es so: Es helfen auch viele mit, die zum Teil zum ersten Mal beim Fest sind. So lernt man sich kennen.

  • Manchmal ruft man den Berg – und dann erscheint sogar einer. In unserem Fall: Oberhausens Oberbürgermeister Thorsten Berg. Der kam zu uns. Ins Marienviertel. Zum Gespräch.

    Herr Berg wollte wissen, was hier in Bewegung ist und was die Menschen bewegt. Und Menschen aus dem Offenen Forum Marienviertel hatten Fragen, Ideen und ja, auch konkrete Anliegen.

    Was folgte, war: ein gutes Gespräch.

    Und weil gute Gespräche nur dann wirklich gut sind, wenn was bleibt, hatte der OB seinen persönlichen Referenten dabei. Der hat alles – wirklich alles – mitgeschrieben. In ein rotes Buch. Wir vertrauen sehr auf dieses rote Buch. Und wir haben nichts dagegen, beizeiten in ein goldenes zu kommen.

    // Du hast auch was auf dem Herzen?

    Fragen, Anliegen, Beschwerden oder einfach mal was loswerden – das Bürgerbüro der Stadt Oberhausen ist erreichbar unter: buergerbueroob@oberhausen.de

    Vielleicht schaffst du es auch in ein Buch. Man weiß das vorher nicht.

  • Mit rund zwanzig Neugierigen – Viertelgruppe plus frische Gesichter – durch das Marienviertel. Wer hätte gedacht, dass Oberhausen so viel zu erzählen hat? Psssst …

    Herr Schnäter und die Villa auf der Grillostraße

    Er macht das nicht zum ersten Mal – und man merkt: Es macht ihm nach wie vor Spaß. Herr Schnäter führt uns zur alten Villa auf der Grillostraße und erzählt, was hinter den Fassaden steckt. Geschichte, Geschichten, Geheimnisse – jedes Mal ein bisschen anders, jedes Mal ein Ereignis. Danke, Herr Schnäter!

    Der ehemalige Concordiasee

    War da mal Wasser? War da mal See? Ja – und zwar mehr, als man heute ahnt. Der Concordiasee, der durch Bergsenkungen der Zeche Concordia (1860er-Jahre) entstand, ist längst passé. Aber wer genauer hinsieht, entdeckt noch seine Spuren.

    Die alte Zahnarztpraxis Press

    Ein Haus mit Vergangenheit und Charakter. Hier hat früher jemand gebohrt, was die Zähne hielten – unerhört hinter dicken Wänden. Wenn die reden könnten …

    Ehemals „Zum Pino“ – wo der Teig die Runde machte

    Ecke Mülheimer Straße/Falkensteinstraße: Hier soll 1967 die erste Pizzeria des Ruhrgebiets gestanden haben. „Zum Pino“ – gegründet von Pino Toma, einem Gastarbeiter aus Kampanien, der fleißig Teig knetend und wirbelnd das Revier verändert hat. Fatih Akin hat diese Geschichte 2002 mit Solino ins Kino gebracht – und die Stadt Oberhausen verweist bis heute ausdrücklich auf genau diese Adresse.

    Trouvaille am Wegesrand: die alte Druckerei in der Annabergstraße

    So ein Gebäude, das man gerne entdeckt, wenn man beim Schlendern die Äuglein weit öffnet. Echt, da war früher eine Druckerei? Ja klar, auch für die Info ist der Viertelspaziergang da.

    Das „Bullenkloster“

    „Bullenkloster“ nannte man die Ledigenheime für alleinstehenden männlichen Arbeiter. Kein Familienleben, dafür Gemeinschaftsräume und ein Dach überm Kopf. Hier im Marienviertel stand eines davon, und der Volksmund hat ihm diesen tierischen Namen verpasst, der bis heute hängengeblieben ist.

    Haus Union

    Eine echte Institution – und ein weiteres Gebäude mit Geschichte. Wer je im Restaurant und Hotel war, weiß: Hinter der schönen Fassade steckt viel Historie. Ein Ort, der das Viertel seit Jahrzehnten mitprägt. Und davor lässt man sich gerne ablichten. Cheeeeese!

    Gaststätte Martha Stasyk – und das Ex-Bordell schräg gegenüber

    Eine klassische Kneipe in der Schenkendorfstraße – Bier, Schnaps, bodenständiges Publikum. Früher sicher auch ein Treffpunkt für den ein oder anderen aus dem Bullenkloster in unmittelbarer Nähe. Schräg gegenüber: ein ehemaliges Bordell. Oha! Das Marienviertel hat Ecken mit Geschichten und Geschichten mit Ecken und Kanten.

    Das Schulz-Haus im Bismarckviertel

    Vielleicht das schönstrenovierte Haus auf unserer Route, denkmalgeschützt. Na, klar! Ein Jugendstilbau, der zeigt, was möglich ist, wenn jemand mit Liebe ans Werk geht. Einfach: ein Haus, in das man sich sofort verguckt. Leider vergeben 😉

    Das ehemalige Café Müller – heute: Vila Mala

    Früher das traditionsreiche Café Müller, heute Vila Mala – Bar, Bistro, Lounge und Begegnungsort. Ein Haus, das sich neu erfunden und seinen Charme behalten hat. So soll’s sein!

    Am 14. Juni spazieren wir wieder. Vielleicht kommen dann noch andere Viertelschönheiten zur Route dazu – wer weiß. Wir freuen uns darauf und auf euch!

  • Beim dritten Mal wird’s Tradition. Wird auch Zeit!

    John-Lennon-Platz at it’s best: Menschen treffen sich wieder beim Nachbarschaftsfest und haben eine gute Zeit. Manche kennen sich schon, manche lernen sich erst kennen, einige kommen sogar von weiter her. Prima Klima!

    Also nimm das: Der Förderverein Marienviertel e.V. lädt dich ein. Komm vorbei und freu dich einfach.

    Wann und wo?

    Samstag, 09. Mai 2026 // 15–20 Uhr // John-Lennon-Platz, Marienviertel, Oberhausen

    Was geht ab auf’m Platz?

    // Live Malaktion für Kinder & Erwachsene

    Pinsel in die Hand, Farbe aufs Papier! Ob Kunst oder Kleckse oder klecksige Kunst: nur keine Hemmungen!

    // CVJM Truck mit Spielangeboten für alle

    Ein Laster voller Möglichkeiten für Sportskanonen, Geschicklichkeitschecker und Ausprobierer:innen – die kleinen und die großen.

    // Urban Arts Dance Performance

    Tänzer:innen der urbanen Tanzsparte des Theaters Oberhausen bringen eine einzigartige Darbietung mitten auf den Platz – Energie zwischen Beats, Bänken und Bäumen. Falls dein Tanzbein nervös wird: Kannst es ja mal versuchen. Nur staunen geht aber auch.

    // Quiz und Basteln mit dem Theater Oberhausen

    Das Theater ist ums Eck und kommt raus an die frische Luft – mit Fragen, die man beantworten kann oder nicht. Und mit Basteln, das vielleicht schiefer wird als gedacht – und trotzdem wunderschön.

    // Geführter Bummel durch den Park

    Schlendere mit jemandem an der Seite, der den Platz kennt wie seine Westentasche – und der dir zeigt, was du sonst einfach so übersiehst. Merke: Nur wer genauer hinschaut, kann was entdecken.

    // Pflanzentauschbörse mit dem NABU

    Du hast zu viele Tomaten-Ableger? Jemand anderes hat vielleicht überzählige Minze-Töpfe. Oder Topfblumen … oder rankende Ranken. Mitbringen und tauschen!

    // Pantomime ADRIAN

    Stille Kunst, die viel sagt – ohne Worte. Nachher fragst du dich, warum man das nicht öfter sieht. Hmmm … gute Frage.

    // Boule

    Na klar. Was wäre der John-Lennon-Platz ohne Boule? Ja, ja, der John-Lennon-Platz – aber irgendwas würde fehlen.

    Was gibt’s zu essen und zu trinken?

    Pommes und Currywurst für die Klassiker:innen. Crêpes und Kaffee für die, die’s ein bisschen feiner mögen. Kuchen, Salate, Dips, Baguette von fleißigen Händen. Und Getränke aller Art – damit niemand durstig nach Hause geht. Niemand!

    Was du mitbringen kannst

    Herzhafte Salate und süße Kuchen fürs gemeinsame Buffet: Wer backt oder kocht, bringt einfach was mit. Außerdem willkommen: Boulekugeln, ein Federballspiel und Pflanzen zum Tauschen. Das Schöne daran: Was du mitbringst, kommt irgendwie zu dir zurück – manchmal als neues Lieblingsgericht, manchmal als neue Bekanntschaft.

    Lust zu helfen?

    Dann sei schon ab 13 Uhr auf dem Platz! Zwei Stunden Aufbau, fünf Stunden Fest. Fairer Deal! Und erfahrungsgemäß helfen am Ende sowieso mehr Menschen beim Abbau als beim Aufbau. Wir würden sagen: Läuft im Marienviertel!

    Samstag, 09. Mai 2026 // 15–20 Uhr // John-Lennon-Platz

    Wir sehen uns!

  • Vorweihnachtsfreude im Marienviertel? Aber wie!

    Am 13. Dezember 2025, ein Tag vor dem 3. Advent, wird der Ebertplatz zum gemütlichsten Fleckchen in Oberhausen – mit Plätzchen, Punsch, Ballett und so viel mehr. Vor allem mit großen Herzen und reinen Seelen (räusper).

    Komm also vorbei!

    Das Offene Forum Marienviertel lädt dich und deine Lieben – die großen und die kleinen – zum locker frohlockenden Miteinander ein.

    Und falls du denkst „ach, noch so’n Weihnachtsmarkt“: Nix da! Das hier ist anders.

    Wann und wo?

    Samstag, 13. Dezember 2025 // 15–20 Uhr
    Ebertplatz, Marienviertel, Oberhausen

    Ja genau, der Ebertplatz. Der mit den Bäumen rundum – vor dem Ebertbad und neben dem Theater. Inmitten von Grün und heiligen Hallen sozusagen.

    Was gibt’s zu erleben?

    // Mitbring-Adventsgebäck-Buffet

    Du hast Plätzchen gebacken? Bring sie mit! Du hast keine gebacken? Komm trotzdem – und iss welche! So einfach ist das. Ein Buffet, das wächst. Von uns, für uns alle.

    // Kostümverkauf des Theaters

    Wolltest du schon immer mal in einem echten Bühnenkostüm durch die Gegend laufen? Oder die Verwandtschaft verblüffen? Oder wenigstens so ein seltenes Teil besitzen? Hier ist deine Chance: Das Theater räumt den Fundus auf – und du kannst dir was schnappen.

    // Großer Unterstufen-Chor des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums

    Stimmungsvolle Vielstimmigkeit unterm Winterhimmel – ohne Pauken und Trompeten. Da summst du versonnen mit und dir wird warm ums Herz. Auch wenn’s draußen kalt ist. Versprochen. Halleluja!

    // Sous Sus Ballett (by Pajenkamp)

    Tanz, Eleganz, ein bisschen Magie – mitten auf dem Ebertplatz. Wer hätte gedacht, dass Ballett und seliges Miteinander so gut zusammenpassen? Schaue es dir an, lass dich verzaubern, fall Nachbar:innen verzückt in die Arme!

    // Basteln & Spielen für Kinder

    Kleine Hände, große Ideen – hier wird gebastelt, was das Zeug hält. Zauberhafter Kreativspaß für alle, die den Nikolaus persönlich kennen (Hallo, Papa!). Und nebenbei noch neue Freund:innen im Viertel kennenlernen.

    // Weihnachtsbasar

    Fleißige Finger haben wunderbar Weihnachtliches gebastelt. Oh, wie schön! Bestimmt findest du hier entzückende Unikate für deine gute Stube oder als Geschenke. Die erhalten nämlich die Freundschaft, weißt du doch.

    // Sehr leckerer Glühwein

    Ja, wir sagen „sehr lecker“ – und meinen es auch so. Wärmt von innen, schmeckt von außen (oder andersrum oder beides).

    // Sehr leckerer Null-Alkohol-Punsch

    Für alle, die gerne ohne Prozente die Adventszeit genießen. Genauso lecker, genauso warm, genauso gemütlich.

    // Weihnachtsliedersingen mit Nito Torres

    Laut oder leise oder schön und schief – egal. Hauptsache zusammen. Nito Torres macht die Musik und den Vorsänger, wir alle gemeinsam die Stimmung.

    Und selbstverständlich gibt’s lauter Erfrischungsgetränke und Warmes für den Magen.

    Was du mitbringen kannst

    • Hast du Adventsgebäck oder verwandte Leckereien übrig oder möchtest extra was fürs Viertelfest backen? Super! Bring’s mit fürs Buffet!
    • Hast du schmückende Weihnachtsaccessoires – Sterne, Kugeln, ach, du weißt schon – die jemand anderem eine Freude machen würden? Pack sie ein, leg sie auf den Weihnachtsbasartisch und in unsere guten Hände.

    Wofür das Ganze?

    Der Gewinn geht an drei richtig gute Sachen:
    Kinderhospiz Möwennest, Frauenhaus Oberhausen und den Förderverein Marienviertel e. V.

    Heißt: Plätzchen essen fürs Miteinander. Weihnachtsschmuck erhaschen, um zu helfen. Warme Getränke trinken für gute Zwecke.


    Samstag, 13. Dezember 2025 // 15–20 Uhr // Ebertplatz

    Wir sehen uns beim Ebertplätzchen – wo Weihnachten nach Zimt, Glühwein und Gemeinschaft riecht.

  • Klein und Groß. Gemeinde und Viertel. Rechen und Harke. Und ein klares Zeichen.

    Freitag, 19. September 2025, ab 15 Uhr. Im Kirchgarten der Lutherkirche an der Lipperheidstraße tut sich was. Gemeindeglieder und Menschen aus dem Offenen Forum Marienviertel haben sich verabredet – und packen an. Laub weg. Wildwuchs weg. Müll weg. Vier Stunden lang, bei Wärme, die eigentlich schon Herbst sein wollte, aber noch mal Sommer spielte. Der Schweiß lief in Strömen. Na und!

    Mehr ging nicht – obwohl noch so viel zu tun gewesen wäre. Das kennt man ja.

    Aber darum geht es auch nicht nur. Wer zusammen arbeitet, redet zusammen. Wer zusammen redet, zieht zusammen an einem Strang. Und wer zusammen an einem Strang zieht, schickt ein Signal – an die, die es angeht: Hier im Viertel gibt es Menschen, denen die Lutherkirche nicht egal ist. Als Ort. Als Treffpunkt. Als Teil des Marienviertellebens.

    Am Ende fragte jemand: „Wie geht es denn jetzt weiter – wir sind ja noch nicht fertig?“

    Stimmt. Im doppelten Wortsinn. Der Garten braucht noch mehr Hände. Und der Einsatz für die Lutherkirche als lebendigen Ort des Gemeinde- und Nachbarschaftslebens – der geht weiter.

  • 08.09.2025, 19 Uhr, im Ebertbad Oberhausen.

    Das Marienviertel lädt ein – und dieses Mal wird’s richtig spannend. Durch den Abend führt Daniel Schulz, tatkräftig unterstützt von Gerburg Jahnke. Wir alle aus dem Viertel haben Fragen – und Sie hoffentlich auch!

    Schreiben Sie Ihre Fragen einfach auf einen Bierdeckel (Danke an Ina Müller für die grandiose Inspiration) und geben Sie sie ins Rennen.

    Unsere Gäste auf dem Podium haben schon zugesagt:

    • Daniel Schranz, CDU
    • Thorsten Berg & Ralf Bohnes, SPD
    • Max Baum, FDP
    • Hajo Sommers, Die Partei
    • Birgit Prystaw, BOB
    • Andrea Küsters, Linke
    • Tim Heinzen, Grüne

    In der Hoffnung, dass die Zeit reicht, um alle Antworten zu hören, bringen wir gemeinsam ein wenig Licht ins Dunkel der ungeklärten Probleme im Marienviertel – und machen Oberhausen vielleicht sogar ein Stück spannender.


    Schön war’s!

  • ~ Singen für Demokratie ~

    Eine bunte Zeichnung von leidenschaftlich singenden Menschen mit flirrenden Noten, die durch die Luft fliegen.

    Wir lieben unsere weltoffene bunte Gesellschaft. Und damit das so bleibt, singen wir!

    Mach mit – am Wahlsonntag!

    Am 14. September 2025 sind Kommunalwahlen. Und wir laden euch zu Gesangsaktionen ein.

    In Hörweite – aber nicht in unmittelbarer Nähe – von Wahllokalen können Sangesfreudige ein kurzes, kraftvolles Ständchen geben und Zeichen setzen.

    Denn bei dieser Wahl besteht die Gefahr, dass antidemokratische Parteien große Zustimmung erhalten. Uns erfüllt das mit Sorge.

    Über die Singaktion „Wahlgesang“ können Menschen bei einer niederschwelligen und freundlichen Aktion zur Wahl demokratischer Parteien motivieren.

    Was wird gesungen?

    Die Ode an die Freude!

    Den Lobgesang auf die Freude und die verbindende Kraft, die sie auf die Menschen ausübt, finden wir ziemlich passend. Denn es ist ein Aufruf zur Solidarität und zum Miteinander. 

    Wo wird gesungen?

    Die Singenden treffen sich um 11:55 Uhr an Orten, welche die lokalen Organisatorinnen bekanntgeben. Wir halten euch auf dem Laufenden. Sobald wir von Wahlgesang-Orten wissen, schreiben wir es hier.

    Wollt ihr selbst einen Wahlgesang organisieren?

    Sehr gut! So geht’s:

    1. Sucht euch einen Ort in der Nähe eines Wahllokals. Achtet darauf, dass ihr wenigstens 50 m vom Wahllokal entfernt seid. Dann seid ihr sicher außerhalb der Bannmeile.
    2. Wenn euer Wahlgesang auf öffentlichem Grund stattfindet, benötigt ihr eine Sondernutzungserlaubnis.

      In Oberhausen kann man den Antrag auf Sondernutzung im Technischen Rathaus Sterkrade, Bahnhofstr. 66 stellen – per Briefpost, E-Mail oder persönlich. Die Zuständige Abteilung ist das „Verkehrs- und Baustellenmanagement“. Die E-Mail-Adresse: sondernutzung@oberhausen.de. Telefonnummern, Öffnungszeiten und mehr Infos findet ihr hier: Stadt Oberhausen – Sondernutzungen

    Tipp: Ihr benötigt keine Sondernutzungserlaubnis, wenn euer Wahlgesang z. B. in einem privaten Vorgarten oder dem Areal einer Kirche (natürlich mit Absprache) stattfindet. Die Aktion darf aber nicht auf öffentliche Flächen ausstrahlen oder diese beeinträchtigen (z. B. durch Lautsprecher, die auf die Straße gerichtet sind oder durch eine große Menschenansammlung, die öffentliche Wege blockiert).

    Disclaimer: Alle rechtlichen Hinweise sind natürlich ohne Gewehr.

  • Das Marienviertel ist in Bewegung und die Bilder sind’s jetzt auch. Cool! Das Offene Forum Marienviertel hatte am 10. Mai 2025 zum 2. Nachbarschaftsfest auf dem John-Lennon-Platz geladen. Die Stimmung war blendend und die Sonne gleißend. Hot! Gerburg und Volker haben die Gelegenheit genutzt und Stimmen von Menschen aus dem Viertel eingefangen. Wie ticken die? Was lieben die? Was wollen die? Sehens- und hörenswert!

    Kleiner Tipp, dann siehst du den Film groß: Klick auf das X mit den Pfeilen im Filmfenster!

  • Sonntag, 10. Mai 2025, die Sonne und die Menschen strahlen um die Wette – beim zweiten John-Lennon-Platz-Nachbarschaftsfest, organisiert vom Offenen Forum Marienviertel. „Come together“ liegt in der flirrenden Luft. Und gekommen sind viele. Bewohner:innen des Viertels aller Altersklassen und sympathische Sympathisant:innen von da und dort.

    Viele fleißige Hände haben am Vormittag Stände aufgebaut – für selbstgemachte Kuchen und Salate, für Crêpes, Kaffee, Pflanzentausch und Spiele. Der Getränke- und der Wurstwagen waren auch pünktlich am Start. Bierzeltbänke und -tische unter schattenspenden Faltpavillons ebenfalls. Na klar! Ab 15 Uhr, dem offiziellen Beginn des Festes, füllt sich der John-Lennon-Platz dann schnell. Mit großen und kleinen Leuten, mit solchen, die lieber gemütlich sitzen und solchen mit Bewegungsdrang. Es wird geklönt, mit Bällen gekickt, mit Kugeln auf der Boulebahn geworfen und an einem Stand der Sportjugend des Stadtsportbundes auf Dosen.

    Oft hört man Sätze wie „Ach schön, dass du auch hier bist.“ Oder „Wir kennen uns noch nicht. Wer bist du denn?“

    Was genau wird gefeiert? Das Miteinander und Zusammensein, das Viertel und dass man gemeinsam etwas auf die Beine stellen kann. Und es geht auch darum, miteinander ins Gespräch zu kommen – zu hören, was die Menschen im Viertel so beschäftigt. Damit kein Gedanke verloren geht, befragt Gerburg Jahnke die Gäste und Filmemacher Volker Köster dokumentiert die Interviews. Ja, soll es etwa demnächst einen Film übers Viertel geben? (unter uns: pssssst, ja, einen kleinen feinen)

    Zu fortgeschrittener Stunde gibt die Sonne noch immer alles. Wer schlau ist, hat sich wenigstens das Gesicht eingecremt. Die ein oder andere Tube mit Sonnenschutz und hohem Faktor wandert von Hand zu Hand. Man hilft halt, wie und wo man kann. So ist es dann auch um 21 Uhr. Nach dem Ende des Festes muss alles wieder abgebaut werden. Und es sieht so aus, als wenn jetzt noch mehr Menschen helfen würden als schon am Vormittag. Wir würden sagen: Läuft im Marienviertel!

    Und ziemlich sicher hat John Lennon von einer Wolke aus nach unten auf den Platz geschaut und gedacht: Hier würde ich auch Feste feiern … Come together, right now!