Kategorie: Aktionen

  • Manchmal ruft man den Berg – und dann erscheint sogar einer. In unserem Fall: Oberhausens Oberbürgermeister Thorsten Berg. Der kam zu uns. Ins Marienviertel. Zum Gespräch.

    Herr Berg wollte wissen, was hier in Bewegung ist und was die Menschen bewegt. Und Menschen aus dem Offenen Forum Marienviertel hatten Fragen, Ideen und ja, auch konkrete Anliegen.

    Was folgte, war: ein gutes Gespräch.

    Und weil gute Gespräche nur dann wirklich gut sind, wenn was bleibt, hatte der OB seinen persönlichen Referenten dabei. Der hat alles – wirklich alles – mitgeschrieben. In ein rotes Buch. Wir vertrauen sehr auf dieses rote Buch. Und wir haben nichts dagegen, beizeiten in ein goldenes zu kommen.

    // Du hast auch was auf dem Herzen?

    Fragen, Anliegen, Beschwerden oder einfach mal was loswerden – das Bürgerbüro der Stadt Oberhausen ist erreichbar unter: buergerbueroob@oberhausen.de

    Vielleicht schaffst du es auch in ein Buch. Man weiß das vorher nicht.

  • Klein und Groß. Gemeinde und Viertel. Rechen und Harke. Und ein klares Zeichen.

    Freitag, 19. September 2025, ab 15 Uhr. Im Kirchgarten der Lutherkirche an der Lipperheidstraße tut sich was. Gemeindeglieder und Menschen aus dem Offenen Forum Marienviertel haben sich verabredet – und packen an. Laub weg. Wildwuchs weg. Müll weg. Vier Stunden lang, bei Wärme, die eigentlich schon Herbst sein wollte, aber noch mal Sommer spielte. Der Schweiß lief in Strömen. Na und!

    Mehr ging nicht – obwohl noch so viel zu tun gewesen wäre. Das kennt man ja.

    Aber darum geht es auch nicht nur. Wer zusammen arbeitet, redet zusammen. Wer zusammen redet, zieht zusammen an einem Strang. Und wer zusammen an einem Strang zieht, schickt ein Signal – an die, die es angeht: Hier im Viertel gibt es Menschen, denen die Lutherkirche nicht egal ist. Als Ort. Als Treffpunkt. Als Teil des Marienviertellebens.

    Am Ende fragte jemand: „Wie geht es denn jetzt weiter – wir sind ja noch nicht fertig?“

    Stimmt. Im doppelten Wortsinn. Der Garten braucht noch mehr Hände. Und der Einsatz für die Lutherkirche als lebendigen Ort des Gemeinde- und Nachbarschaftslebens – der geht weiter.

  • 08.09.2025, 19 Uhr, im Ebertbad Oberhausen.

    Das Marienviertel lädt ein – und dieses Mal wird’s richtig spannend. Durch den Abend führt Daniel Schulz, tatkräftig unterstützt von Gerburg Jahnke. Wir alle aus dem Viertel haben Fragen – und Sie hoffentlich auch!

    Schreiben Sie Ihre Fragen einfach auf einen Bierdeckel (Danke an Ina Müller für die grandiose Inspiration) und geben Sie sie ins Rennen.

    Unsere Gäste auf dem Podium haben schon zugesagt:

    • Daniel Schranz, CDU
    • Thorsten Berg & Ralf Bohnes, SPD
    • Max Baum, FDP
    • Hajo Sommers, Die Partei
    • Birgit Prystaw, BOB
    • Andrea Küsters, Linke
    • Tim Heinzen, Grüne

    In der Hoffnung, dass die Zeit reicht, um alle Antworten zu hören, bringen wir gemeinsam ein wenig Licht ins Dunkel der ungeklärten Probleme im Marienviertel – und machen Oberhausen vielleicht sogar ein Stück spannender.


    Schön war’s!

  • ~ Singen für Demokratie ~

    Eine bunte Zeichnung von leidenschaftlich singenden Menschen mit flirrenden Noten, die durch die Luft fliegen.

    Wir lieben unsere weltoffene bunte Gesellschaft. Und damit das so bleibt, singen wir!

    Mach mit – am Wahlsonntag!

    Am 14. September 2025 sind Kommunalwahlen. Und wir laden euch zu Gesangsaktionen ein.

    In Hörweite – aber nicht in unmittelbarer Nähe – von Wahllokalen können Sangesfreudige ein kurzes, kraftvolles Ständchen geben und Zeichen setzen.

    Denn bei dieser Wahl besteht die Gefahr, dass antidemokratische Parteien große Zustimmung erhalten. Uns erfüllt das mit Sorge.

    Über die Singaktion „Wahlgesang“ können Menschen bei einer niederschwelligen und freundlichen Aktion zur Wahl demokratischer Parteien motivieren.

    Was wird gesungen?

    Die Ode an die Freude!

    Den Lobgesang auf die Freude und die verbindende Kraft, die sie auf die Menschen ausübt, finden wir ziemlich passend. Denn es ist ein Aufruf zur Solidarität und zum Miteinander. 

    Wo wird gesungen?

    Die Singenden treffen sich um 11:55 Uhr an Orten, welche die lokalen Organisatorinnen bekanntgeben. Wir halten euch auf dem Laufenden. Sobald wir von Wahlgesang-Orten wissen, schreiben wir es hier.

    Wollt ihr selbst einen Wahlgesang organisieren?

    Sehr gut! So geht’s:

    1. Sucht euch einen Ort in der Nähe eines Wahllokals. Achtet darauf, dass ihr wenigstens 50 m vom Wahllokal entfernt seid. Dann seid ihr sicher außerhalb der Bannmeile.
    2. Wenn euer Wahlgesang auf öffentlichem Grund stattfindet, benötigt ihr eine Sondernutzungserlaubnis.

      In Oberhausen kann man den Antrag auf Sondernutzung im Technischen Rathaus Sterkrade, Bahnhofstr. 66 stellen – per Briefpost, E-Mail oder persönlich. Die Zuständige Abteilung ist das „Verkehrs- und Baustellenmanagement“. Die E-Mail-Adresse: sondernutzung@oberhausen.de. Telefonnummern, Öffnungszeiten und mehr Infos findet ihr hier: Stadt Oberhausen – Sondernutzungen

    Tipp: Ihr benötigt keine Sondernutzungserlaubnis, wenn euer Wahlgesang z. B. in einem privaten Vorgarten oder dem Areal einer Kirche (natürlich mit Absprache) stattfindet. Die Aktion darf aber nicht auf öffentliche Flächen ausstrahlen oder diese beeinträchtigen (z. B. durch Lautsprecher, die auf die Straße gerichtet sind oder durch eine große Menschenansammlung, die öffentliche Wege blockiert).

    Disclaimer: Alle rechtlichen Hinweise sind natürlich ohne Gewehr.

  • Ja, wir im Viertel sind super aufgeräumte Leute und immer passend gekleidet. Gibt man uns einen blauen Müllsack, haben wir gleich die schicke Warnweste parat und flanieren damit übers Trottoir als wär’s die Pariser Modewoche – nur hier eben mit praktischer Müllzange und knisterndem Plastiksack statt mit güldener Krawattennadel und teurem Täschchen von Hermès.

    Der Anlass: Aufräumtag im Marienviertel am 29. März 2025 im Rahmen von Super-Sauber-Oberhausen

    Saubere Sache

    28 Menschen, ein Ziel: weniger Müll, mehr Miteinander.
    Die Aktion war Teil des städtischen Frühjahrsputzes – unser lokaler Beitrag zu einer sauberen Stadt. Und auch wenn man sich fragt, wie all der achtlos weggeworfene Kram eigentlich dahin kommt – wir haben ihn wieder eingesammelt. Über zwanzig Säcke voll. Von Coffee-to-go-Bechern bis zu Dingen, die man gar nicht näher beschreiben möchte.

    Das Beste daran: Man war nicht allein.
    Zwischen Plastiktüten und Zigarettenkippen wurde gequatscht, gelacht, genörgelt – und ganz nebenbei Viertelpflege betrieben. Einer meinte zum Schluss: „War ’ne super Aktion. Und zusammen macht’s doch mehr Spaß als alleine.“ Stimmt genau!

    Und weil wir nicht zu übersehen waren, hat vielleicht die oder der eine oder andere gedacht: Hmm, ich schmeiß mein Zeug nicht mehr einfach so in die Gegend. Na, dann wären wir jetzt also auch noch Influencer:innen. Coole Sache!