Kategorie: Aktionen

  • Klein und Groß arbeiten für den Erhalt der Lutherkirche!

    Am 19. September haben sich engagierte Gemeindeglieder aus dem Bereich der Lutherkirche und solidarische hilfsbereite Menschen aus dem „offenen Forum Marienviertel“ getroffen, um ab 15.00 Uhr den etwas vernachlässigen Kirchgarten an der Lipperheidstraße wieder ansehnlicher zu gestalten. 

    Vier Stunden lang wurde fleißig Laub entfernt, zugewachsene Flächen von unerwünschtem Bewuchs befreit, auch beim umlaufenden Bürgersteig wurde Müll und Laub entfernt.

    Das alles bei sehr warmem Wetter, weshalb der Schweiß in Strömen lief!

    Mehr ging einfach nicht, obwohl noch so viel zu tun gewesen wäre.

    Dieses Gemeinschaftsprojekt hat auf jeden Fall viel Freude gemacht, zusammenzuarbeiten und ganz praktisch an einem Strang zu ziehen tut einfach gut.

    Ein Teilnehmer fragte: „Wie geht es denn jetzt weiter, wir sind ja noch nicht fertig?“

    Das stimmt im doppelten Wortsinn, einmal für die Pflege des Kirchgartens, zum anderen für den Einsatz gegen den Verkauf oder die Vermietung der Lutherkirche.

    Wir wollten den Verantwortlichen in der Kirche zeigen, im Viertel gibt es viele Menschen, die sich für Erhalt der Lutherkirche als einen lebendigen Ort des Gemeindelebens und der nachbarschaftlichen Gemeinschaft einsetzen.

  • 08.09.2025, 19 Uhr, im Ebertbad Oberhausen.

    Das Marienviertel lädt ein – und dieses Mal wird’s richtig spannend. Durch den Abend führt Daniel Schulz, tatkräftig unterstützt von Gerburg Jahnke. Wir alle aus dem Viertel haben Fragen – und Sie hoffentlich auch!

    Schreiben Sie Ihre Fragen einfach auf einen Bierdeckel (Danke an Ina Müller für die grandiose Inspiration) und geben Sie sie ins Rennen.

    Unsere Gäste auf dem Podium haben schon zugesagt:

    • Daniel Schranz, CDU
    • Thorsten Berg & Ralf Bohnes, SPD
    • Max Baum, FDP
    • Hajo Sommers, Die Partei
    • Birgit Prystaw, BOB
    • Andrea Küsters, Linke
    • Tim Heinzen, Grüne

    In der Hoffnung, dass die Zeit reicht, um alle Antworten zu hören, bringen wir gemeinsam ein wenig Licht ins Dunkel der ungeklärten Probleme im Marienviertel – und machen Oberhausen vielleicht sogar ein Stück spannender.


    Schön war’s!

  • ~ Singen für Demokratie ~

    Eine bunte Zeichnung von leidenschaftlich singenden Menschen mit flirrenden Noten, die durch die Luft fliegen.

    Wir lieben unsere weltoffene bunte Gesellschaft. Und damit das so bleibt, singen wir!

    Mach mit – am Wahlsonntag!

    Am 14. September 2025 sind Kommunalwahlen. Und wir laden euch zu Gesangsaktionen ein.

    In Hörweite – aber nicht in unmittelbarer Nähe – von Wahllokalen können Sangesfreudige ein kurzes, kraftvolles Ständchen geben und Zeichen setzen.

    Denn bei dieser Wahl besteht die Gefahr, dass antidemokratische Parteien große Zustimmung erhalten. Uns erfüllt das mit Sorge.

    Über die Singaktion „Wahlgesang“ können Menschen bei einer niederschwelligen und freundlichen Aktion zur Wahl demokratischer Parteien motivieren.

    Was wird gesungen?

    Die Ode an die Freude!

    Den Lobgesang auf die Freude und die verbindende Kraft, die sie auf die Menschen ausübt, finden wir ziemlich passend. Denn es ist ein Aufruf zur Solidarität und zum Miteinander. 

    Wo wird gesungen?

    Die Singenden treffen sich um 11:55 Uhr an Orten, welche die lokalen Organisatorinnen bekanntgeben. Wir halten euch auf dem Laufenden. Sobald wir von Wahlgesang-Orten wissen, schreiben wir es hier.

    Wollt ihr selbst einen Wahlgesang organisieren?

    Sehr gut! So geht’s:

    1. Sucht euch einen Ort in der Nähe eines Wahllokals. Achtet darauf, dass ihr wenigstens 50 m vom Wahllokal entfernt seid. Dann seid ihr sicher außerhalb der Bannmeile.
    2. Wenn euer Wahlgesang auf öffentlichem Grund stattfindet, benötigt ihr eine Sondernutzungserlaubnis.

      In Oberhausen kann man den Antrag auf Sondernutzung im Technischen Rathaus Sterkrade, Bahnhofstr. 66 stellen – per Briefpost, E-Mail oder persönlich. Die Zuständige Abteilung ist das „Verkehrs- und Baustellenmanagement“. Die E-Mail-Adresse: sondernutzung@oberhausen.de. Telefonnummern, Öffnungszeiten und mehr Infos findet ihr hier: Stadt Oberhausen – Sondernutzungen

    Tipp: Ihr benötigt keine Sondernutzungserlaubnis, wenn euer Wahlgesang z. B. in einem privaten Vorgarten oder dem Areal einer Kirche (natürlich mit Absprache) stattfindet. Die Aktion darf aber nicht auf öffentliche Flächen ausstrahlen oder diese beeinträchtigen (z. B. durch Lautsprecher, die auf die Straße gerichtet sind oder durch eine große Menschenansammlung, die öffentliche Wege blockiert).

    Disclaimer: Alle rechtlichen Hinweise sind natürlich ohne Gewehr.

  • Ja, wir im Viertel sind super aufgeräumte Leute und immer passend gekleidet. Gibt man uns einen blauen Müllsack, haben wir gleich die schicke Warnweste parat und flanieren damit übers Trottoir als wär’s die Pariser Modewoche – nur hier eben mit praktischer Müllzange und knisterndem Plastiksack statt mit güldener Krawattennadel und teurem Täschchen von Hermès.

    Der Anlass: Aufräumtag im Marienviertel am 29. März 2025 im Rahmen von Super-Sauber-Oberhausen

    Saubere Sache

    28 Menschen, ein Ziel: weniger Müll, mehr Miteinander.
    Die Aktion war Teil des städtischen Frühjahrsputzes – unser lokaler Beitrag zu einer sauberen Stadt. Und auch wenn man sich fragt, wie all der achtlos weggeworfene Kram eigentlich dahin kommt – wir haben ihn wieder eingesammelt. Über zwanzig Säcke voll. Von Coffee-to-go-Bechern bis zu Dingen, die man gar nicht näher beschreiben möchte.

    Das Beste daran: Man war nicht allein.
    Zwischen Plastiktüten und Zigarettenkippen wurde gequatscht, gelacht, genörgelt – und ganz nebenbei Viertelpflege betrieben. Einer meinte zum Schluss: „War ’ne super Aktion. Und zusammen macht’s doch mehr Spaß als alleine.“ Stimmt genau!

    Und weil wir nicht zu übersehen waren, hat vielleicht die oder der eine oder andere gedacht: Hmm, ich schmeiß mein Zeug nicht mehr einfach so in die Gegend. Na, dann wären wir jetzt also auch noch Influencer:innen. Coole Sache!